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Patrick Moore gewinnt überraschend den Texas Pro -- Regan Grimes verliert als Favorit

Patrick Moore schlägt Favorit Regan Grimes beim Texas Pro 2026 und löst sein Olympia-Ticket. Ergebnisse, Scorecards und die Einordnung der Überraschung.

Dieser Beitrag entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell geprüft.

Regan Grimes sollte diesen Wettkampf gewinnen. Zumindest war das vor der Texas Pro 2026 die Meinung verschiedener vermeintlicher Experten: Der Kanadier galt als einer der klaren Favoriten, und sowohl Iain Valliere als auch Seth Feroce hatten ihn in ihren öffentlichen Prognosen auf Platz eins gesetzt. Patrick Moore tauchte ebenfalls weit oben auf, aber eben dahinter.

Am Ende stand allerdings Moore ganz vorne.

Bei der Texas Pro am 14. und 15. August 2026 in Irving setzte sich der US-Amerikaner in der offenen Bodybuilding-Klasse gegen Grimes durch. Kennedy Anyanwu wurde Dritter, John Jewett Vierter. Für Moore war der Sieg weit mehr als eine weitere Trophäe: Er sicherte sich damit auch die Qualifikation für den Mr. Olympia 2026.

Das Ganze wird noch interessanter, wenn man eine Woche zurückgeht. Bei der Lenda Murray ATL Pro Supershow hatte Regan Grimes noch Rang zwei belegt, Patrick Moore wurde Vierter. Sieben Tage später sieht das komplett anders aus. Dazu gewann Moore in Texas auch den Best-Poser-Award. Eine ziemlich gute Woche, wenn man bedenkt, dass seine Olympia-Teilnahme zuvor noch keineswegs sicher war. Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von den beiden machen.

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Regan Grimes war der Favorit — Patrick Moore aber keineswegs chancenlos

Von einer absurden Sensation zu sprechen, wäre unfair gegenüber Moore. Diese Saison hat er längst gezeigt, dass er immer noch ernsthaft mitmischen kann. Beim Legion Sports Fest wurde er Dritter, in Atlanta folgte Platz vier, und auch bei weiteren Pro Shows war er regelmäßig in der Nähe der Spitze zu finden. Der Texas-Sieg kam, könnte man sagen, überraschend, aber nicht aus dem Nichts.

Trotzdem sprach vor der Show einiges für Grimes. In der Vorschau von Iain Valliere und Seth Feroce landete der Kanadier bei beiden auf Platz eins. Valliere sah John Jewett auf Rang zwei und Moore auf drei; Feroce setzte Moore immerhin auf Platz zwei. Auch in der Berichterstattung vor dem Wettkampf wurde Grimes als einer der Frontrunner gehandelt.

Wer Grimes schon länger verfolgt, kennt das Muster: Seine Linien, Proportionen und die Kombination aus ästhetischer Struktur und Open-Masse machen ihn auf dem Papier zu einem Athleten, bei dem man regelmäßig das Gefühl bekommt, jetzt müsse eigentlich der nächste große Schritt kommen. 2025 gewann er den California State Pro und qualifizierte sich damit für den Olympia, wo er später Platz 14 belegte.

FitPedia berichtete bereits vor Jahren über Grimes und seinen damaligen Wechsel zwischen Open Bodybuilding und Classic Physique — eine Erinnerung daran, wie lange der Kanadier schon als außergewöhnliches Talent durch die Szene begleitet wird.

Texas wurde nun wieder so ein Abend, an dem „auf dem Papier” nicht gereicht hat.

Die Entscheidung an der Spitze war deutlich enger als das Ergebnis klingt

Die Platzierung scheint sehr eindeutig : Patrick Moore Erster, Regan Grimes Zweiter. Tatsächlich war die Spitze des Men’s Open aber ein wirklich enges Duell. Die veröffentlichten Resultate zeigen, wie knapp Moore vor Grimes lag, dicht gefolgt von Kennedy Anyanwu auf Rang drei und John Jewett auf Rang vier.

Genau solche knappen Entscheidungen sind im Bodybuilding natürlich eine Einladung zur digitalen Nachjurierung. Wenige Minuten nach einer Show werden Screenshots vergrößert, einzelne Posen eingefroren und irgendwo erklärt garantiert jemand, weshalb die tatsächlichen Judges den Wettkampf weniger gut beurteilen konnten als ein Instagram-Account auf einem Smartphone. Das gehört inzwischen fast so zuverlässig zum Profibodybuilding wie Tan und Posing Oil.

Bei Moore gegen Grimes lässt sich die Diskussion zumindest nachvollziehen. Grimes bringt diese auffällige Kombination aus Struktur, Breite und Ästhetik mit, die ihn schon seit Jahren interessant macht. Moore wiederum präsentierte in Texas ein Paket, das vor allem über Condition, seine Linie und Bühnenwirkung überzeugte. Zusätzlich ging der Best-Poser-Award an ihn.

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Aus deutscher Sicht ist Platz sieben von Tim Budesheim ebenfalls erwähnenswert. In einem Feld, dessen Spitze vorab vor allem um Grimes, Jewett und Moore diskutiert wurde, schaffte es der deutsche Open-Pro damit sicher in die Top 10.

Patrick Moore hat sich sein Olympia-Ticket auf die harte Tour geholt

Der Texas Pro macht Moores Saison rückblickend deutlich interessanter. Er absolvierte dieses Jahr neun Shows, bevor ihm in Irving endlich der entscheidende Sieg gelang. Nach seiner Achillessehnenverletzung 2022 und der anschließenden Operation war keineswegs selbstverständlich, dass er noch einmal auf die Olympia-Bühne zurückkehren würde. Sein letzter Olympia-Start ist bereits 5 Jahre her.

Gerade deshalb ist Texas mehr als eine nette Überraschung in einer langen Saison. Moore hat sich nicht über einen einzigen perfekten Wettkampf zurückgemeldet, sondern über eine Serie von Shows, Platzierungen und neuen Versuchen. Eine Woche vor Texas stand er in Atlanta noch hinter Grimes. Dann bringt er offenbar genau zum richtigen Zeitpunkt das Paket, das die Judges vorne sehen wollten.

Dass Moore nun beim Olympia antreten darf, ist auch stilistisch interessant. Seine Ästhetik und Linie waren schon lange ein Teil seiner Attraktivität als Open-Pro. Gleichzeitig konkurriert er in einer Klasse, deren absolute Spitze von Athleten geprägt wird, die enorme Masse mit sehr guter Form verbinden. Texas kann uns keine klare Antwort darauf geben, wie weit Moores Paket gegen die besten Männer der Welt reicht. Es verschafft ihm aber wieder die Gelegenheit, diese Frage auf der größten Bühne des Sports zu beantworten.

Für Regan Grimes ist Platz zwei keine Katastrophe – aber eine verpasste Chance

Grimes Leistung war dennoch unfassbar stark. Er wurde Zweiter in einem starken Pro-Wettkampf und kämpfte um den Sieg. Das ist etwas völlig anderes als eine Platzierung irgendwo außerhalb des ersten Callouts.

Grimes wird seit Jahren wegen seiner Struktur und seines Potenzials immer wieder gelobt. 2025 gewann er den California State Pro, 2026 ging er in Texas erneut als einer der prominentesten Kandidaten auf den Sieg ins Rennen. Valliere und Feroce sahen ihn beide vorne. Eine Woche zuvor hatte er Moore in Atlanta noch geschlagen. Dann kommt Texas, und alles ist anders. Das dürfte besonders deshalb wehtun, weil die Olympia-Qualifikation bald unter Dach und Fach sein muss. Für Moore ist die Sache erledigt. Grimes muss weiter nach seinem Weg nach Las Vegas suchen.

Warum Moores Sieg für die Open-Klasse eine gute Geschichte ist

Ich mag an diesem Ergebnis vor allem, dass es eine angenehme Erinnerung daran ist, dass Bodybuilding trotz aller Vorhersagen nicht vollständig auf Instagram-Fotos entschieden wird. Form am Wettkampftag, Härte, Präsentation, direkte Vergleiche und das Urteil der Jury zählen. Namen und Erwartungen helfen einem Athleten auf der Bühne nur begrenzt.

Regan Grimes bleibt einer der bekanntesten Open-Bodybuilder im Feld und wird bei seinem nächsten Start vermutlich wieder sehr schnell in Siegerdiskussionen auftauchen. Texas gehört diesmal allerdings Patrick Moore. Nach einer Saison, in der er immer wieder angetreten ist und sich Stück für Stück näher an den entscheidenden Sieg gearbeitet hat, dürfte ihm ziemlich egal sein, wer drei Tage vorher auf welchem Podcast wen auf Platz eins gesetzt hatte. Gratulation auch von uns.

FAQ

Wer gewann den Texas Pro 2026 im Men’s Open?

Patrick Moore gewann die offene Bodybuilding-Klasse beim Texas Pro 2026 in Irving. Regan Grimes wurde Zweiter, Kennedy Anyanwu Dritter und John Jewett Vierter.

Hat sich Patrick Moore für den Mr. Olympia 2026 qualifiziert?

Ja. Mit seinem Sieg beim Texas Pro sicherte sich Patrick Moore die Qualifikation für den Mr. Olympia 2026 in Las Vegas.

Warum galt Regan Grimes als Favorit?

Grimes wurde vor der Show aufgrund seiner bisherigen Form, seiner Struktur und seiner jüngsten Resultate als einer der wichtigsten Siegkandidaten gehandelt. Iain Valliere und Seth Feroce tippten ihn in ihren veröffentlichten Prognosen beide auf Platz eins.

Wie schnitt Tim Budesheim beim Texas Pro 2026 ab?

Der deutsche Open-Bodybuilder Tim Budesheim belegte den siebten Platz.