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Was wirklich wirkt

Kreatin und Haarausfall: Verursacht Kreatin wirklich Haarverlust?

Verursacht Kreatin Haarausfall? Erfahre, was Humanstudien über Kreatin, DHT und Haarverlust zeigen und wie hoch das Risiko wirklich ist.

Dieser Beitrag entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell geprüft.

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Verursacht Kreatin Haarausfall?

Wir haben uns schon einige Mythen und Gerüchte angesehen. Ein weiteres, auf das ich gern eingehen würde, ist die Behauptung, dass die Einnahme von Kreatin zu Haarausfall führen würde. Auf Social Media und in Online-Foren wie Reddit hört man immer wieder, dass Kreatin den DHT-Spiegel erhöhen und dadurch vor allem bei genetisch vorbelasteten Männern Haarverlust beschleunigen oder sogar verursachen würde.

Zugegebenermaßen ist diese Sorge nachvollziehbar und theoretisch sogar gut zu begründen. Androgener Haarausfall wird tatsächlich durch die Empfindlichkeit bestimmter Haarfollikel gegenüber androgenen Hormonen wie Dihydrotestosteron, kurz DHT, bedingt. Würde Kreatin also, wie es oft gesagt wird, den DHT-Spiegel dauerhaft signifikant erhöhen, wäre zumindest ein theoretischer Zusammenhang durchaus denkbar.

Ihr merkt schon, ich habe ständig das Wort „würde“ verwendet. Der Konjunktiv ist an dieser Stelle ganz bewusst gewählt. Genau bei diesem theoretischen Zusammenhang verschwimmt die Grenze zwischen einer biologisch möglichen Erklärung und einem wissenschaftlich belegten Effekt nämlich immer mehr.

Alles begann ursprünglich wegen einer einzigen kleinen Untersuchung, die mittlerweile 17 Jahre her ist. Die Studie stellte zwar Veränderungen des DHT-Spiegels fest, untersuchte dabei jedoch weder Haarausfall noch Haardichte oder die allgemeine Gesundheit der Haarfollikel. Wie das Internet so ist, reichte der veränderte Hormonwert, um schnell die weitreichende Behauptung aufkommen zu lassen, Kreatin und Glatze gehen Hand in Hand.

Inzwischen liegt allerdings eine randomisierte Humanstudie vor, die neben den Hormonen auch direkt verschiedene Parameter der Haargesundheit untersucht hat. Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen die Behauptungen, dass fünf Gramm Kreatin täglich Haarausfall verursachen, in keiner Weise.

Die kurze Antwort: Macht Kreatin Haarausfall?

Für alle, die es eilig haben: Nach aktuellem Stand der Forschung gibt es keinerlei überzeugende Belege dafür, dass Kreatin-Monohydrat zu Haarausfall führt oder diesen beschleunigt.

Die besagte neue Humanstudie aus 2025 stellte nach zwölf Wochen weder eine relevante Erhöhung des DHT-Spiegels noch negative Veränderungen der Haardichte, Haarstärke oder Anzahl der Haarfollikel fest (1).

Vollständig ausschließen kann man einen sehr seltenen oder langfristigen Effekt durch eine einzelne Studie natürlich nicht. Die aktuell verfügbare Evidenz spricht allerdings deutlich stärker gegen einen bestehenden Zusammenhang als dafür.

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Was ist DHT und welche Rolle spielt es beim Haarausfall?

Dihydrotestosteron entsteht, durch die Umwandlung von Testosteron in DHT in Zusammenhang mit der 5-Alpha-Reduktase. Die Bindungswirkung von DHT am Androgenrezeptor ist stärker als die von Testosteron, und DHT erfüllt in unserem Körper verschiedene physiologische Funktionen.

Bei androgenetischer Alopezie, also dem Haarausfall, mit dem sich viele Männer früher oder später auseinandersetzen müssen, reagieren bestimmte Haarfollikel sehr empfindlich auf Androgene. Diese Empfindlichkeit ist größtenteils genetisch bedingt. Androgenabhängige Signalwege sorgen dafür, dass sich die Wachstumsphase der einzelnen Haare verkürzt. Betroffene Haarfollikel werden mit der Zeit kleiner und produzieren immer dünnere und kürzere Haare.

Man nennt diesen Prozess auch Miniaturisierung. Am häufigsten zeigt er sich bei Männern durch zurückweichende Schläfen, Geheimratsecken und dünner werdendes Haar am Oberkopf. Frauen haben dagegen eher eine diffuse Ausdünnung im Scheitelbereich.

Allerdings entscheidet nicht allein die Menge an DHT im Blut darüber, ob Haare ausfallen. Ebenso entscheidend ist, ob die jeweiligen Haarfollikel empfindlich auf Androgene reagieren. Auch wie ausgeprägt die lokale Hormonverarbeitung innerhalb der Kopfhaut ist, spielt eine große Rolle. Dazu kommen noch zahlreiche genetische Faktoren, die ihrerseits einen Teil dazu beitragen (2).

Zwei Personen können also durchaus vergleichbare DHT-Werte aufweisen und trotzdem einen völlig unterschiedlichen Haarwachstumsverlauf erleben. Ein leicht veränderter DHT-Wert lässt daher keinen direkten Rückschluss auf signifikanten Haarverlust zu.

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Woher stammt die Behauptung über Kreatin und Haarausfall?

Wie kurz angeschnitten, lässt sich der Ursprung dieses Mythos erstaunlich gut auf eine einzelne Studie zurückführen, die 2009 veröffentlicht wurde. Dabei wurden männliche College-Rugbyspieler untersucht, die über einen Verlauf von drei Wochen entweder Kreatin-Monohydrat oder ein Placebo erhielten.

Die Teilnehmer der Kreatingruppe nahmen in der ersten Woche jeden Tag 25 Gramm Kreatin ein. Danach folgten zwei Wochen mit fünf Gramm pro Tag. Man könnte also von einer relativ hoch dosierten Ladephase mit anschließender Erhaltungsdosis sprechen.

Nach der anfänglichen Ladephase lag der durchschnittliche DHT-Wert bei den Teilnehmern der Kreatingruppe 56 Prozent über dem Anfangswert. Weitere 14 Tage danach lag er immer noch ungefähr 40 Prozent über dem Ausgangswert. Das Verhältnis zwischen Testosteron und DHT veränderte sich ebenfalls (3).

Diese Zahlen mögen zunächst beunruhigend klingen, man muss dabei allerdings bedenken, dass die Studie von lediglich 16 Teilnehmern abgeschlossen wurde. Die Gruppe, die Kreatin bekam, startete außerdem mit einem niedrigeren Durchschnitts-DHT-Wert als die Placebogruppe. Selbst mit dem späteren Anstieg wurden keine Werte außerhalb des normalen klinischen Bereichs erreicht. Das Ergebnis konnte in späteren Untersuchungen zudem auch nicht zuverlässig reproduziert werden.

Soweit, so gut, das spricht schon nicht unbedingt für die Verlässlichkeit der Studie, der in meinen Augen wichtigste Punkt wird allerdings in vielen Diskussionen fast vollständig übersehen: Die Studie untersuchte überhaupt keinen Haarausfall.

Weder wurde die Haardichte noch die Dicke der Haare, Haarwachstumsphasen oder Veränderungen bei Haarfollikeln gemessen. Nicht ein einziger Teilnehmer wurde dahingehend untersucht, ob während der Supplementierung tatsächlich mehr Haare ausgefallen sind.

Meiner Meinung nach zeigte die Studie höchstens einen potenziellen kurzfristigen Einfluss auf einen einzelnen Hormonwert unter einem bestimmten Ladeprotokoll. Sie zeigte allerdings nicht, dass Kreatin Haarausfall verursacht.

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Warum ein DHT-Anstieg noch lange kein Beweis für Haarausfall wäre

Wir spinnen die Idee jetzt noch ein wenig weiter. Nehmen wir also an, Kreatin würde den DHT-Spiegel kurzfristig erhöhen, damit wäre noch nicht bewiesen, dass ein erhöhter DHT-Spiegel unweigerlich zu Haarausfall führt.

Zwischen einem einzelnen Hormonwert im Blut, der sich verändert hat und einer sichtbaren Miniaturisierung der Haarfollikel liegen verschiedene biologische Schritte. Entscheidend wäre dabei unter anderem, ob die Veränderung von Dauer ist, ob sie auch in der Kopfhaut auftritt und ob dabei empfindliche Haarfollikel tatsächlich stärker stimuliert werden.

Ebenso ist auch der zeitliche Verlauf entscheidend. Androgenetischer Haarausfall entwickelt sich normalerweise nicht innerhalb von ein paar Tagen. Es ist ein langwieriger Prozess. Die Beobachtung eines einzigen Hormonwertes über drei Wochen hinweg kann deshalb bestenfalls eine Hypothese zulassen. Um wirklich einen Zusammenhang zu belegen, müssten allerdings kontrollierte Studien gemacht werden, die die Haargesundheit direkt untersuchen. Genau das geschah aber erst viele Jahre später.

Die neue Humanstudie von 2025

2025 wurde eine randomisierte, placebokontrollierte Studie veröffentlicht, die tatsächlich einen möglichen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Kreatin und Haarausfall direkt überprüfte. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden 45 männliche Kraftsportler zwischen 18 und 40 Jahren rekrutiert. Die Teilnehmer bekamen fünf Gramm Kreatin-Monohydrat oder aber fünf Gramm Maltodextrin als Placebo. Der Versuch wurde auf zwölf Wochen angesetzt, 38 Teilnehmer schlossen die Studie letztlich vollständig ab (1).

Im Rahmen der Untersuchungen beschränkten sich die Forscher nicht auf einzelne Hormonwerte. Sie untersuchten:

  • Das gesamte Testosteron

  • Das freie Testosteron

  • DHT

  • Das Verhältnis von DHT zu Testosteron

  • Die Haardichte

  • Die Anzahl der follikulären Einheiten

  • Die kumulative Haardicke

  • Die Haarwachstumsphasen

Um die Ergebnisse objektiv beurteilen zu können, kamen ein Trichogramm und ein digitales FotoFinder-System zum Einsatz.

Nach den angesetzten zwölf Wochen konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen Kreatin und Placebo festgestellt werden. Kreatin führte weder zu einer Erhöhung des DHT-Spiegels noch änderte es das Verhältnis von DHT zu Testosteron. Negativen Veränderungen der Haardichte, der Follikelanzahl oder der kumulativen Haardicke wurden ebenfalls nicht festgestellt.

Diese Ergebnisse sprechen eindeutig gegen die Behauptung, dass eine Dosis von fünf Gramm Kreatin am Tag bei gesunden Männern innerhalb kurzer Zeit Haarausfall verursacht.

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Kann Kreatin bei einer genetischen Veranlagung den Haarverlust beschleunigen?

Kurzum: Diese Frage lässt sich nicht einfach so mit absoluter Sicherheit für jeden einzelnen Menschen beantworten.

Androgener Haarausfall ist zu einem großen Teil genetische Veranlagung. Ich muss es leider so offen sagen: Wer schon Geheimratsecken, eine Ausdünnung am Oberkopf, oder lichter werdendes Haar festgestellt hat, kann unabhängig von Kreatin fortschreitenden Haarverlust entwickeln.

Theoretisch wäre im Zusammenhang mit Haarausfall jede Substanz interessant, die den Androgenstoffwechsel langfristig verändern kann. Ein solcher Effekt wurde für Kreatin bislang jedoch nicht nachgewiesen. Umgekehrt kann auch nicht endgültig gesagt werden, was bei einer jahrelangen Einnahme passiert.

Die faire Einordnung lautet daher:

Ein zusätzliches Risiko ist aktuell nicht belegt. Langfristige Studien und Untersuchungen bei Probanden mit einer bereits bestehenden androgenetischen Alopezie wären meiner Meinung nach dennoch hilfreich.

Was tun, wenn während der Kreatineinnahme Haare ausfallen?

Wenn der Haarverlust zeitgleich mit dem Beginn der Kreatinsupplementierung auftritt, liegt der Verdacht verständlicherweise nahe, dass diese beiden Dinge zusammenhängen müssen. Die zeitliche Überschneidung ist jedoch noch kein Beweis für die Ursache.

Haarausfall kann viele unterschiedliche Gründe haben. Dazu gehören sowohl die genetische Veranlagung, als auch psychischer oder körperlicher Stress, Infektionen, signifikante Gewichtsverluste, zu aggressive Diäten, verschiedene Nährstoffmängel, Schilddrüsenerkrankungen, Medikamente und entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut.

Bei Sportlern sind vor allem harte Diätphasen, ein sehr ausgeprägtes Kaloriendefizit oder eine mangelhafte Versorgung mit einzelnen Mikronährstoffen ein Thema. Diese Faktoren können durchaus zur selben Zeit wie eine neue Supplementroutine auftreten. Kreatin wird dann möglicherweise für den Haarausfall verantwortlich gemacht, obwohl die eigentliche Ursache an einer ganz anderen Stelle liegt.

Ein Tipp von mir: Wer eine zunehmende Ausdünnung, deutlich stärkeren Ausfall oder sogar kahle Stellen bemerkt, sollte diese Probleme dermatologisch abklären lassen. Je früher man sie erkennt, desto besser lässt sich vor allem androgener Haarausfall häufig behandeln als in einem weit fortgeschrittenen Stadium.

Wer dennoch überprüfen möchte, ob es einen individuellen Zusammenhang mit Kreatin gibt, kann eine kontrollierte Einnahmepause einlegen und dann den Verlauf mit standardisierten Fotos konstant dokumentieren. Dabei sollte allerdings unbedingt berücksichtigt werden, dass Haarwachstumszyklen langsam verlaufen und Veränderungen nicht einfach nach wenigen Tagen wirklich zuverlässig beurteilt werden können.

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Fazit: Die Angst vor Kreatin und Haarausfall ist wissenschaftlich kaum begründet

Die Behauptung, die Einnahme von Kreatin verursache Haarausfall, entstand seinerzeit nicht durch einen beobachteten Haarverlust. Sie entstand lediglich durch einen kurzfristig erhöhten DHT-Wert, der in einer kleinen, 2009 veröffentlichten Studie festgestellt wurde.

Diese Untersuchung wurde dann über Jahre hinweg wesentlich stärker interpretiert, als es ihre Daten eigentlich erlauben würden. Sie hatte sehr wenige Teilnehmer, dauerte nur drei Wochen und untersuchte nicht einmal ein einziges Merkmal der Haargesundheit.

Die neue Humanstudie aus 2025 lieferte erstmals eine direkte Antwort. Fünf Gramm Kreatin-Monohydrat täglich haben über zwölf Wochen hinweg weder zu einer Erhöhung von DHT noch zu einer messbaren Verschlechterung von Haardichte, Haarstärke oder Follikelanzahl geführt.

Ich sage nicht, dass diese eine Studie jedes denkbare Langzeitrisiko für jeden Menschen endgültig ausschließen würde. Die entscheidende Frage ist in meinen Augen jedoch, welche Aussage durch die vorhandenen Daten am besten gestützt wird.

Und diese Aussage lautet aktuell klar:

Es gibt keine überzeugenden Belege dafür, dass Kreatin-Monohydrat bei der üblichen Dosierung Haarausfall verursacht.

Kreatin bleibt eines der am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmittel. Der angebliche Zusammenhang mit Haarausfall gehört nach aktuellem Wissensstand eher in die Kategorie hartnäckiger Supplementmythen als in den Bereich nachgewiesener Nebenwirkungen.

Häufig gestellte Fragen zu Kreatin und Haarausfall

Verursacht Kreatin nachweislich Haarausfall?

Nein. Bislang gibt es keinen überzeugenden Nachweis dafür, dass Kreatin tatsächlich Haarausfall verursacht. Die erste direkte Humanstudie fand keine negativen Veränderungen der Haardichte oder Haarstärke.

Erhöht Kreatin den DHT-Spiegel?

Eine kleine Untersuchung aus dem Jahr 2009 beobachtete während einer Ladephase einen DHT-Anstieg. Dieses Ergebnis wurde später nicht zuverlässig bestätigt. In der direkten Studie von 2025 veränderten fünf Gramm Kreatin täglich den DHT-Spiegel nicht signifikant.

Kann Kreatin bei Geheimratsecken den Haarverlust beschleunigen?

Dafür gibt es derzeit keinen direkten Beleg. Geheimratsecken können ein Zeichen androgenetischer Alopezie sein, die häufig unabhängig von der Kreatineinnahme fortschreitet. Eine dermatologische Untersuchung kann den Verlauf besser einordnen.

Ist Kreatin bei erblich bedingtem Haarausfall sicher?

Ein erhöhtes Risiko durch Kreatin wurde auch für genetisch vorbelastete Personen nicht nachgewiesen. Allerdings fehlen spezielle Langzeitstudien mit Teilnehmern, die bereits eine diagnostizierte androgenetische Alopezie besitzen.

Sollte man bei Angst vor Haarausfall auf die Ladephase verzichten?

Eine Ladephase ist generell nicht notwendig. Drei bis fünf Gramm täglich füllen die Kreatinspeicher ebenfalls auf. Ob eine Ladephase das Haarrisiko verändert, wurde nicht direkt untersucht.

Wachsen die Haare nach dem Absetzen wieder nach?

Da nicht belegt ist, dass Kreatin Haarverlust verursacht, lässt sich auch kein typischer Verlauf nach dem Absetzen beschreiben. Ob Haare nachwachsen, hängt von der tatsächlichen Ursache des Haarausfalls ab.

Können auch Frauen durch Kreatin Haare verlieren?

Für Frauen gibt es keine Belege, dass Kreatin Haarausfall verursacht. Die direkte Studie von 2025 untersuchte allerdings ausschließlich Männer. Weiblicher Haarverlust kann zudem andere hormonelle und medizinische Ursachen besitzen.

Sollte man Kreatin sofort absetzen, wenn Haare ausfallen?

Nicht zwangsläufig. Zunächst sollte geprüft werden, ob andere Ursachen infrage kommen. Bei deutlichem oder anhaltendem Haarausfall ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll. Eine Einnahmepause kann anschließend individuell besprochen werden.