Worauf es bei PROTEINRIEGELN wirklich ankommt!

Wie bei so viele Dingen, die wir konsumieren, kommt es auch bei Proteinriegel darauf an, was sich darin befindet. Kein Proteinriegel gleicht dem Anderen und in einer Welt, in der viele Leute möglichst schnell reich werden wollen, gibt es auch einige Produkte, die Dich übers Ohr hauen, um an Deinen Geldbeutel zu kommen. Obwohl Proteinriegel allein Dich jetzt nicht groß und stark machen, sind sie besonders an den Tagen äußerst praktisch, an denen Du vor lauter busy-ness nicht die Zeit zum Essen einer vernünftigen Mahlzeit hast. Allerdings nur, wenn die Qualität stimmt. Es gibt nichts schlimmeres als einen Riegel zu essen, nur um im Nachhinein festzustellen, dass dieser absoluter „Müll“ war. In seinem neuesten Video auf Generation Iron erklärt Jerry Brainum, was einen guten Proteinriegel ausmacht, und gibt Tipps, wann man die Riegel am besten essen sollte.

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Who the fu%k is Jerry Brainum?

Jeder, der schon einmal ein Bodybuilding-Magazin in der Hand gehabt oder im World Wide Web sich zum Thema Bodybuilding informiert hat, dürfte dabei auf den ein oder anderen Artikel von Jerry Brainum gestoßen sein. In den letzten 40 Jahren hat Jerry über 5000 Artikel veröffentlicht. „Praktische“ Erfahrungen als Bodybuilder sammelte er in jungen Jahren als er jahrelang mit Arnold Schwarzenegger & Co. im Gold’s Gym trainierte. Neben seiner Tätigkeit als Redakteur ist der Amerikaner vor allem auch als Ernährungsberater bekannt und betreute unter anderem den bis dato ungeschlagenen Box-Champ, Floyd Mayweather Jr.


Der Unterschied zwischen Proteinriegel und Mahlzeitenersatz

Bevor Jerry Brainum auf die „Fakten“ eines guten Proteinriegels eingeht, erklärt er die Unterschiede von Proteinriegeln und Mahlzeitenersatz-Riegeln. Im Vergleich zu den „klassischen“ Proteinriegeln würden der „Mahlzeitenersatz“ neben Proteinen vor allem auch Vitamine und gute Fette enthalten. Für Sportler seien vor allem die in den Riegeln als Fettquelle enthaltenen MCT-Fette von großem Vorteil, da diese ähnlich wie Kohlenhydrate relativ schnell verbrannt werden würden, erzählt Brainum.


„Einen Riegel während des Trainings zu essen ist einfach nur dumm“

Was Proteinriegel generell angeht, würden diese in den Augen von Brainum schneller verdaut werden als eine komplette Mahlzeit. Obwohl man diese generell zu jeder Tageszeit essen könne, würden diese sich vor allem perfekt für einen Snack vor und direkt nach dem Training eignen. Allerdings sei der Zeitpunkt hierfür entscheidend. „Ca. 1 bis 3 Stunden vor und 15 bis maximal 30 Minuten nach dem Training“, empfiehlt der ehemalige Trainingspartner von Schwarzenegger. Einen Riegel während des Trainings zu essen empfindet Jerry allerdings als „kontraproduktiv“, da dadurch das Blut nur unnötig im Magen anstatt in den zu trainierenden Muskeln landen würde.

Proteinriegel mit Sojaprotein absolute Geldverschwendung?

Des Weiteren rät Jerry Brainum beim Kauf von Proteinriegeln darauf zu achten, dass diese mindestens einen Proteingehalt von 20g pro Riegel aufweisen, „um die Proteinsynthese maximieren zu können“. Dabei solle vor allem auf die Proteinquellen geachtet und tierische Proteinquellen gegenüber Sojaprotein vorgezogen werden, da Soja zwar nicht unbedingt schlecht, aber für Bodybuilder absolute Geldverschwendung sei, so Brainum weiter. Außerdem sei es wichtig, dass Proteinriegel möglichst viele natürliche Inhaltsstoffe beinhalten. So würde zum Beispiel dunkle Schokolade Bodybuilder härter trainieren lassen können, erklärt Jerry.


TOP-Nährwerte nicht alleiniges Kriterium

Von Riegeln, die gehärtetes Pflanzenfett enthalten, rät der ehemalige Chefredakteur der amerikanischen FLEX ganz klar ab. So sei gehärtetes Pflanzenfett im Grunde genommen  nur ein anderer Begriff für Transfette und hätte in einer gesundheitsbewussten Ernährung eines Bodybuilders nichts zu suchen, da diese extrem gesundheitsschädlich seien, erklärt Brainum. Auch von den in Proteinriegeln oft verwendeten Zuckeralkoholen hält Jerry nicht viel, da diese bei übermäßigem Verzehr abführend wirken würden. Was jegliche Form von Zucker angeht, empfiehlt der Ernährungsberater nur Riegel mit weniger als 5g Zucker. Abschließend gibt Jerry den Zuschauern noch den Tipp, mit möglichst vielen Proteinriegeln „herumzuexperimentieren“, da neben guten Nährwerten vor allem auch der Geschmack eine entscheidende Rolle spiele. „Denn was nützen einem die besten Nährwerte der Welt, wenn der Riegel absolut grausam schmeckt und nach dem ersten Bissen im Müll landet“, so Jerry.