Markus Rühl: „Ich weiß welches Trainingssystem das beste ist!“

Erst letzte Woche berichteten wir über die öffentliche Youtube-„Stichelei“ zwischen Karsten Pfützenreuter und dem „Gespann“ Markus Rühl und Matthias Botthof. Alles fing mit einem auf dem Rühl Channel veröffentlichtem Video an. Darin zu sehen sind Ausschnitte eines Seminars, in dem Markus und Matthias ihre Zweifel an den wissenschaftlichen Belegen diverserer Trainingssysteme äußern. Aus ihrer Sicht würden demnach alle Programme die selben Grundprinzipien verfolgen. Einzig und allein die Namen der einzelnen Programme würden sich unterscheiden, um sie besser verkaufen zu können. Daraufhin meldete sich der Erfinder des Systems „PITT-Force“, Karsten Pfützenreuter, zu Wort und kritisierte die Aussagen der beiden scharf. Nun griff Markus das Thema „Trainingssysteme“ nochmals in einem neuen Video auf, um etwaige Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Missverständnisse?

Markus Rühl habe nie beabsichtigt etablierte Trainingssysteme wie „HIIT“ und „Heavy Duty“ über einen Kamm zu scheren und an den Pranger zu stellen. Seine ironischen und negativ aufgefassten Aussagen richteten sich einzig und allein den sog. „Fitness Hipster Programmen“. Der Bodybuilder gesteht zugleich, dass m Zuge des Seminars eine klare Unterscheidung beider „Kategorien“ untergegangen zu sein schien. Aufgrund dessen seien seine Aussagen von dem ein oder anderen Zuschauer womöglich falsch aufgefasst worden, so Markus.

Dieser eine Satz…

Nichtsdestotrotz hält Markus Rühl auch weiterhin an seiner Aussage fest, dass Muskelwachstum nur bei einem bestimmten Satz bzw. konkreten Wiederholung ausgelöst werde. Gleichzeitig könne er aber auch verstehen, dass besonders für Anfänger die Fülle an Trainingsmethoden für Verwirrung sorge. Dies sei seinen Aussagen zufolge darauf zurückzuführen, dass gewisse „Fitness Youtuber“ das Rad neu erfinden würden, um es besser verkaufen zu können.

Absoluter Schwachsinn!

Als konkretes Beispiel nennt er die sogenannte „Deload“-Woche. Seiner Meinung nach sei diese nicht nur völliger Schwachsinn, sondern habe bereits auch früher unter dem Namen „Null Bock“-Woche existiert. Im Gegensatz zu heute, hätten sich dabei die Bodybuilder von damals nicht systematisch, sondern intuitiv eine „Pause“ gegönnt. Auch die Aussage, dass Natural Athleten ihre einzelne Muskelpartien öfters als „Stoffer“ trainieren sollten, könne Markus nicht verstehen. Seinen Aussagen zufolge müsse genau das Gegenteil der Fall sein, da Anabolika die Erholung um ein Vielfaches beschleunige. Daher gehe er davon aus, dass „Propagandisten“ sogenannter „Push-Pull-Beine“-Systeme womöglich noch nie hart trainiert haben. Zum Ende seines Videos rät Markus seinen Zuschauern das Trainingssystem zu befolgen, was ihnen am meisten Spaß mache. Zudem sei es wichtig ein System zu wählen, dass auch langfristig Motivation biete, um Erfolge erzielen zu können.

Zusammengefasst scheint Markus Rühl mit seinem aktuellsten Video etwas zurückrudern zu wollen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Interessanterweise fiel in dem gesamten Video kein einziges Mal das Wort „Karsten Pfützenreuter“ oder „PITT-Force“.

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