MACA – Sinnvoll oder nicht ?

Maca – Die Knolle aus Südamerika, natürliches Aphrodisiakum und wundersames Heilmittel  erfreut sich auch in unseren Breitengraden mittlerweile immer größerer Beliebtheit. Inzwischen haben außerdem zahlreiche wissenschaftliche Studien unterschiedlicher Universitäten die vielen gesundheitlichen Aspekte der Knolle aus den Hochebenen der Anden gezeigt.

Maca im Kurzüberblick

  • wirkt leistungssteigernd
  • wirkt potenzfördernd
  • wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus
  • Steigerung des Testosteronspiegels
  • Bessere Orgasmusfähigkeit

Hatten die alten Inkas recht? – So wirkt Maca wirklich

(Lepidium meyenii) ist eine Pflanze, ähnlich unserer heimischen Gartenkresse, die in den Anden Perus beheimatet ist. Ihre knollenförmige Wurzel wird schon seit über 2000 Jahren von den Inkas aufgrund ihren zahlreichen Nähr- und Vitalstoffen hoch geschätzt. Noch bis heute dürfen in vielen Dörfern in den Anden nur verheiratete Paare Maca zu sich nehmen. Denn die Knollen gelten hier seit Jahrhunderten als starkes Aphrodisiakum.

So heißt es in einer Legende zum Beispiel, dass als die spanischen Eroberer die peruanischen Bauern immer weiter in die Hochebenen der Anden zurückdrängten, deren Tiere aufgrund der härteren klimatischen Bedingungen dort weniger fruchtbar waren. Die Berghirten rieten den Bauern dazu, ihre Herden mit dem Aphrodisiakum zu füttern und siehe da: Plötzlich stieg auch der Nachwuchs wieder.

Was macht Maca so besonders?

Es hat also bei Weitem mehr als nur eine aphrodisierende Wirkung zu bieten. Da die Planze in Höhenlagen von bis zu 4400 Metern angebaut wird, ist sie extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt: Denn in den Höhenlagen der Anden schwanken die Temperaturen sehr stark, zudem setzten den Pflanzen, die dort wachsen, starker Wind und intensive Sonneneinstrahlung zu. Logisch, dass die Pflanze unter solchen Bedingungen besonders robust und widerstandsfähig ist und in ihrer Knolle besonders reichhaltig Vitalstoffe anreichern muss.

Zum Verzehr eignen sich zwar auch die Blätter, die einen leicht scharfen kresseartigen Geschmack haben, doch vorwiegend werden die 2 bis 5 cm großen, birnenförmigen Knollen verwendet, denn in ihnen sind die meisten Nährstoffe angereichert und gespeichert. Aufgrund ihres hohen Kolenhydrat-Gehaltes, ist die Wurzel sehr nahrhaft und süßlich im Geschmack. Sie eignet sich zur Herstellung von süßen sowie würzigen Speisen. In Südamerika wird sie hauptsächlich zu einem süßen Brei verkocht, der „Mazamorra“ genannt wird, oder aber nach dem Trocknen und Mahlen Suppen oder Mehlspeisen beigefügt. Sogar ein Bier, das so genannte „Chicha“, gibt es, das sich in den Anden großer Beliebtheit erfreut.

Was macht es so gesund?

Mit über 60 verschiedenen Vitalstoffen besitzt Maca deutlich mehr gesundheitlich wertvolle Inhaltsstoffe als so manche andere Pflanze. Die getrockneten Wurzeln enthalten 13 bis 16 % Proteine und einen sehr hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren, die den Körper bei allen wichtigen Stoffwechselvorgängen unterstützen. Zudem ist Maca besonders reich an Antioxidantien. Diese mindern den oxidativen Stress im Organismus. Oxidativer Stress gilt als mitverantwortlich für den Alterungsprozess und wird in Zusammenhang mit der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht.

Quelle: http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/

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