Inositol zum Fettabbau? – DAS musst Du WISSEN!

Bei dem ein oder anderen Supplement ist Dir sicher schon einmal Inositol in der Zutatenliste aufgefallen. Da aber sicherlich nur Wenige wissen, was dieser Inhaltsstoff tatsächlich bewirkt, haben wir im Folgenden eine Übersicht für Dich.

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Allgemeine Informationen zu Inositol

Inositol ist wasserlöslich und gehört, ähnlich wie Cholin, in Deutschland nicht zu den Vitaminen. Dennoch findet man die Zutat in fast allen B-Komplex Präparaten und Multivitamin Formeln. Gleichzeitig ist Inositol Bestandteil von Lezithin. Tatsächlich kann der Körper Inositol in geringen Mengen selbst herstellen. Der größte Teil des körpereigenen Vorrats wird dabei im Gehirn, in der Leber und bei Männern in den Hoden produziert. Es ist für unsere Hormone und unser Nervensystem sehr wichtig. Zudem darf es auch für unser Herz- und Muskelgewebe nicht fehlen. So hilft es auch bei der Verarbeitung von Fetten und Cholesterin mit.

Inositol verbindet sich mit Cholin, um Lecithin zu bilden. Gleichzeitig wirkt es günstig auf das Wachstum und die Gesundheit der Haare. So ist der Inhaltsstoff am Fett Stoffwechsel beteiligt und hilft bei der Verteilung von Körperfett. Als wäre das noch nicht genug, hat Inositol auch noch eine beruhigende Wirkung. Allerdings benötigt die Herstellung des Botenstoffs dabei ausreichende Mengen von Vitamin B3 als Niacin und Magnesium. Gleichzeitig steigert die Zufuhr von Inositol auch die Wirkung von Vitamin E.

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Die aktive Form: Myoinositol.

Obwohl also der Status eines Vitamins (d.h. einer lebensnotwendigen Substanz) nicht gegeben ist, findet man eine hohe Inositol-Konzentration in der Muttermilch an. So hat das Committee on Nutrition of the American Academy of Pediatrics 1993 es für überlegenswert gehalten, Inositol als Bestandteil künstlicher Muttermilch beizumengen.

Studien zufolge vermutet man folgende Wirkungen:
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Hohe Dosierungen (12 g/Tag) zeigen eine antidepressive Wirkungen
  • vorbeugend gegen Ekzeme
  • optimiertere Verteilung von Körperfett
  • beruhigende Wirkung

Folgen von Mangelzuständen

  • Fetteinlagerung in der Leber und erhöhter Blutfettspiegel
  • Gestörtes Wachstum bei Kindern
  • Haarausfall
  • Rötung der Haut
  • Nervöse Störungen bei Diabetikern

Die besten natürlichen Quellen sind Melone, Orange, Vollkornbrot, Grapefruit, Nüsse, Bohnen und Samen.

Bedarf im Sport

Cholin und Inositol sind vitaminähnliche Substanzen, die aufgrund ihrer starken fettlösenden Wirkung häufig als „Fatburner“ bezeichnet werden.
Sie wirken als sogenannte Methylgruppendonatoren und besitzen die Eigenschaft, sich an Fettzellen anzulagern, in sie einzudringen und den Fettstoffwechsel auf natürliche Weise zu verbessern. Zusätzlich können sie die Konzentration und die Gedächtnisleistung verbessern.

Die empfohlene Einnahmemenge liegt bei etwa 1-3 Gramm, die man mehrmals täglich einnehmen sollte. Optimal ist hierbei der Verzehr vor den Hauptmahlzeiten. Dabei sollte man allerdings immer darauf achten, eine gesamte Menge von 12 Gramm Cholin und Inositol nicht zu überschreiten. Außerdem sollte man sehr viel Flüssigkeit (2-3 Liter pro Tag) zu sich nehmen, um Stoffwechsel Schlacken auszuschwemmen. Immerhin weisen Cholin und Inositol eine extrem starke Wirkung auf.